Schulterarthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, die durch den fortschreitenden Verschleiß des Knorpels im Glenohumeralgelenk entsteht. Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und funktionelle Beeinträchtigungen kennzeichnen den Verlauf dieser Erkrankung, die durch eine frühzeitige Diagnose und geeignete Behandlung kontrolliert werden kann.

Zu den Symptomen der Schulterarthrose gehören insbesondere tief sitzende Gelenkschmerzen, die sich bei Bewegung verstärken, Krepitationen und Kraftverlust. Die körperliche Untersuchung ist wichtig, um anhand von Gelenksteifigkeit und eingeschränktem Bewegungsumfang den Schweregrad der Erkrankung zu beurteilen.

Die Diagnostik der Schulterarthrose zeigt mittels Röntgen eine Verschmälerung des Gelenkspalts und die Bildung von Osteophyten. Falls erforderlich, ermöglicht eine MRT-Untersuchung eine detaillierte Beurteilung von Knorpelschäden und Weichteilstrukturen.

Die Behandlung der Schulterarthrose zielt auf die Schmerzkontrolle und den Erhalt der Gelenkfunktion ab und umfasst medikamentöse Therapie, Physiotherapie sowie Injektionstherapien. In fortgeschrittenen Stadien bieten arthroplastische Verfahren eine dauerhafte Lösung und verbessern die Lebensqualität.

Wissenswertes Information
Definition Schulterarthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, die durch den fortschreitenden Verschleiß des Knorpels im Schultergelenk und die Schädigung der Gelenkflächen entsteht. Der medizinische Fachbegriff lautet Omarthrose.
Am häufigsten betroffene Bereiche – Glenohumeralgelenk (Hauptgelenk der Schulter)- Auch das Akromioklavikulargelenk kann betroffen sein
Ursachen – Altersbedingter Knorpelverschleiß- Frühere Schulterverletzungen- Rheumatische Erkrankungen (z. B. rheumatoide Arthritis)- Rotatorenmanschettenrupturen- Wiederholte Überlastungen
Symptome – Eingeschränkte Schulterbeweglichkeit- Schmerzen insbesondere beim Anheben des Arms oder beim Greifen nach hinten- Reibungs- und Knackgeräusche im Gelenk- Nachtschmerzen- Verminderte Muskelkraft
Diagnoseverfahren – Körperliche Untersuchung zur Beurteilung von Bewegungsumfang und Schmerzen- Röntgen zeigt eine Verschmälerung des Gelenkspalts und knöcherne Anbauten (Osteophyten)- MRT stellt Weichteil- und Knorpelschäden dar
Behandlung – Medikamente und unterstützende Maßnahmen – Schmerzmittel (Paracetamol, NSAR)- Muskelrelaxanzien- Nahrungsergänzungsmittel wie Glucosamin und Chondroitinsulfat
Behandlung – Physiotherapie – Übungen zur Verbesserung der Schulterbeweglichkeit- Wärme- und Kälteanwendungen- Elektrotherapie
Behandlung – Injektionen – Kortisoninjektionen: Lindern Schmerzen, können jedoch langfristig den Knorpel negativ beeinflussen- Hyaluronsäure-Injektionen: Verbessern die Gelenkschmierung
Operative Möglichkeiten – Arthroskopisches Debridement: Kann in frühen Stadien angewendet werden- Schulterprothese (Arthroplastik): Wird bei fortgeschrittener Arthrose mit Schmerzen und Funktionsverlust bevorzugt
Zu Hause zu beachten – Schweres Heben vermeiden- Schulterbelastende Bewegungen einschränken- Regelmäßige Übungen und Kräftigung der Schultermuskulatur- Auf Haltung und Schultermechanik achten
Prognose – Im Frühstadium können die Symptome durch Behandlung kontrolliert werden- In fortgeschrittenen Fällen kann eine Operation erforderlich sein; nach erfolgreicher Schulterprothese verbessern sich Beweglichkeit und Lebensqualität deutlich

Was ist Schulterarthrose?

Schulterarthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, die durch den fortschreitenden Verschleiß und die Schädigung des Knorpels im Schultergelenk entsteht. Medizinisch wird sie als Omarthrose bezeichnet. Sie entwickelt sich meist altersbedingt, kann jedoch auch durch Schulterverletzungen oder wiederholte Überlastungen verursacht werden. Typische Beschwerden sind Schmerzen, Steifigkeit und Bewegungseinschränkungen. Die Behandlung kann Medikamente, Physiotherapie oder in fortgeschrittenen Fällen operative Verfahren umfassen.

Wie entsteht Schulterarthrose und bei wem tritt sie auf?

Das Schultergelenk ist eines der beweglichsten und zugleich komplexesten Gelenke unseres Körpers. Es besteht aus einem Kugel- und einem Pfannenteil, deren Gelenkflächen von einer glatten Knorpelschicht überzogen sind. Diese Schicht ermöglicht ein reibungsloses Gleiten der Knochen. Mit zunehmendem Alter oder nach Verletzungen wird der Knorpel jedoch dünner, nutzt sich ab und legt den darunterliegenden Knochen frei. Dann beginnt der schmerzhafte Prozess, den wir als „Knochen reibt auf Knochen“ beschreiben.

Die Ursachen dieses Verschleißes lassen sich im Allgemeinen in zwei Hauptgruppen einteilen. Die erste Form entwickelt sich ohne erkennbare Ursache aufgrund genetischer Veranlagung und des natürlichen Alterungsprozesses. Die zweite Form entsteht infolge konkreter Auslöser.

Zu den sekundären Ursachen gehören:

  • Frühere Schulterfrakturen
  • Wiederholte Schulterluxationen
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Aseptische Knochennekrose (avaskuläre Nekrose)
  • Chronische Infektionen

Insbesondere frühere Schulteroperationen oder unbehandelte größere Muskelrisse können das Gleichgewicht des Gelenks stören und den Knorpelverschleiß erheblich beschleunigen. Statistisch tritt die Erkrankung häufiger bei Menschen über 60 Jahren auf, wobei Frauen etwas häufiger betroffen sind als Männer. Auch Personen mit körperlich belastenden Berufen oder Sportarten wie Gewichtheben, die das Schultergelenk stark beanspruchen, gehören zur Risikogruppe.

Welche Symptome verursacht Schulterarthrose?

Das auffälligste Symptom und der häufigste Grund für einen Arztbesuch sind Schmerzen. Diese unterscheiden sich jedoch deutlich von gewöhnlichen Muskelschmerzen. Zu Beginn treten die Beschwerden meist nur bei Bewegung auf. Beim Greifen nach einem Regal, Heben eines Gegenstandes oder beim Sport verspürt der Betroffene Schmerzen, die in Ruhe wieder nachlassen. Mit fortschreitendem Knorpelschaden verändert sich jedoch der Charakter der Schmerzen.

Im weiteren Verlauf treten folgende Beschwerden auf:

  • Schmerzen auch in Ruhe
  • Nachtschmerzen, die den Schlaf unterbrechen
  • Verstärkte Beschwerden bei Wetterumschwüngen
  • Gefühl von Kraftverlust im Arm

Besonders Nachtschmerzen sind ein wichtiges Warnzeichen. Viele Patienten berichten, dass sie nicht mehr auf der betroffenen Schulter liegen können, sie mit einem Kissen stützen müssen oder mehrmals pro Nacht wegen der Schmerzen aufwachen. Dies deutet häufig auf einen fortgeschrittenen Knorpelschaden und einen erhöhten Druck im Knochen hin.

Neben den Schmerzen ist die Bewegungseinschränkung das zweithäufigste Symptom. Mit zunehmender Arthrose verengt sich die Gelenkkapsel, die Gelenkflächen verändern sich und die Beweglichkeit der Schulter nimmt ab. Dadurch werden alltägliche Aktivitäten zunehmend erschwert.

Zu den beeinträchtigten Tätigkeiten gehören:

  • Haare kämmen
  • Den Rücken erreichen
  • Den BH schließen
  • Eine Jacke anziehen
  • Nach hohen Regalen greifen
  • Eine Geldbörse in die Gesäßtasche stecken

Ein weiteres charakteristisches Symptom sind Gelenkgeräusche. Beim Bewegen der Schulter können Knacken, Knirschen oder reibende Geräusche auftreten. Medizinisch bezeichnet man dies als Krepitation. Sie entstehen durch das Aneinanderreiben unebener und geschädigter Gelenkflächen.

Kann eine Rotatorenmanschettenruptur Schulterarthrose verursachen?

Diese Frage ist für die Schultergesundheit von großer Bedeutung, und die Antwort lautet eindeutig: Ja. Die Rotatorenmanschette besteht aus vier Muskeln, die das Schultergelenk umgeben. Ihre Aufgabe besteht nicht nur darin, den Arm zu heben oder zu drehen, sondern auch darin, den Oberarmkopf zentriert in der Gelenkpfanne zu halten.

Kommt es zu einem größeren Riss dieser Muskeln, der über Jahre unbehandelt bleibt, gerät die gesamte Mechanik des Schultergelenks aus dem Gleichgewicht. Der Oberarmkopf wandert nach oben und stößt gegen das Schulterdach (Akromion). Diese Fehlbelastung führt zu einem raschen Verschleiß des Gelenkknorpels.

Dieses Krankheitsbild wird als Rotatorenmanschetten-Arthropathie bezeichnet. Patienten leiden nicht nur unter Schmerzen, sondern verlieren auch die Fähigkeit, den Arm aktiv anzuheben. Stattdessen ziehen sie die Schulter hoch, können den Arm jedoch nicht seitlich anheben. Dieses Phänomen wird als Pseudoparalyse bezeichnet. Die Unterscheidung ist entscheidend, da die Behandlung sich grundlegend von der gewöhnlichen Schulterarthrose unterscheidet.

Wie wird Schulterarthrose diagnostiziert?

Die Diagnostik beginnt mit einer ausführlichen Befragung des Patienten. Der Zeitpunkt des Schmerzbeginns, die Schmerzintensität, Nachtschmerzen und frühere Schulterverletzungen liefern wichtige Hinweise. Anschließend erfolgt eine sorgfältige körperliche Untersuchung.

Zunächst muss die Halswirbelsäule untersucht werden, da Schmerzen aufgrund eines Bandscheibenvorfalls häufig in die Schulter ausstrahlen und mit Schulterarthrose verwechselt werden können. Besteht der Verdacht auf eine Schultererkrankung, werden Beweglichkeit und Muskelkraft geprüft.

Zur Sicherung der Diagnose dienen folgende bildgebende Verfahren:

  • Röntgen
  • MRT (Magnetresonanztomographie)
  • Computertomographie (CT)

Das Röntgen gilt als Goldstandard bei der Diagnose einer Schulterarthrose. Es zeigt eine Verschmälerung des Gelenkspalts, knöcherne Anbauten (Osteophyten) und eine Verdichtung des Knochens. In den meisten Fällen reicht dies aus, um das Stadium der Erkrankung zu bestimmen.

Wird eine Operation geplant, ist eine MRT erforderlich, um den Zustand der Weichteile zu beurteilen. Besonders wichtig ist die Beurteilung der Rotatorenmanschette, da sie die Wahl der Operationsmethode beeinflusst. Eine CT wird eingesetzt, wenn eine dreidimensionale Darstellung der knöchernen Strukturen erforderlich ist.

Wie wird Schulterarthrose behandelt und ist eine konservative Therapie möglich?

Schulterarthrose ist eine chronisch fortschreitende Erkrankung. Ein einmal abgenutzter Knorpel kann sich nach heutigem medizinischem Stand nicht vollständig regenerieren. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sofort operiert werden muss. Ziel der Behandlung ist es, Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Unabhängig vom Stadium der Erkrankung sollten zunächst konservative Maßnahmen ausgeschöpft werden, sofern die Beschwerden noch tolerierbar sind und keine ausgeprägte Funktionseinschränkung besteht.

Zu den konservativen Behandlungsmöglichkeiten gehören:

  • Schmerzmittel
  • Entzündungshemmende Medikamente
  • Anpassung der Aktivitäten
  • Wärme- und Kälteanwendungen

In der medikamentösen Therapie werden meist nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) eingesetzt. Sie lindern Schmerzen und reduzieren Entzündungen im Gelenk. Aufgrund möglicher Nebenwirkungen auf Magen und Nieren sollten sie jedoch nur unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden.

Physiotherapie und gezielte Übungen sind unverzichtbare Bestandteile der Behandlung. Eine kräftige Schulter- und Schulterblattmuskulatur entlastet das Gelenk und trägt wesentlich zur Schmerzlinderung bei. Ergänzend helfen Dehnübungen dabei, die Beweglichkeit zu erhalten.

Werden Injektionen zur Behandlung der Schulterarthrose eingesetzt?

Ja, intraartikuläre Injektionen gehören zu den wirksamsten konservativen Behandlungsmöglichkeiten. Allerdings ist nicht jede Injektion für jeden Patienten geeignet. Die Auswahl richtet sich nach der individuellen Situation.

Zu den verwendeten Injektionen gehören:

  • Kortisoninjektionen
  • Hyaluronsäure (Gelenkschmiere)
  • PRP (plättchenreiches Plasma)

Kortisoninjektionen wirken vor allem bei akuten Entzündungsphasen schmerzlindernd und entzündungshemmend. Die Wirkung tritt rasch ein, hält jedoch meist nur etwa einen Monat an. Häufige Wiederholungen werden wegen möglicher Schäden an den Sehnen nicht empfohlen.

Hyaluronsäure wirkt anders. Sie verbessert die Schmierung des Gelenks und reduziert die Reibung. Die Wirkung setzt langsamer ein als bei Kortison, hält jedoch oft bis zu sechs Monate an. Besonders bei mittelgradiger Arthrose kann sie den Patientenkomfort deutlich verbessern.

Regenerative Therapien wie PRP oder Stammzellbehandlungen sind in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus gerückt. Im Gegensatz zur Kniearthrose gibt es jedoch für die Schulterarthrose bislang keine eindeutigen wissenschaftlichen Belege für eine standardisierte Anwendung. Sie können die Schmerzen lindern, führen jedoch nicht zu einer vollständigen Regeneration des Knorpels.

Ist eine arthroskopische Operation bei Schulterarthrose sinnvoll?

Arthroskopische Eingriffe, also minimalinvasive Schulteroperationen, haben bei der Behandlung der Schulterarthrose nur einen begrenzten Stellenwert. Sie beseitigen die Arthrose nicht vollständig, sondern dienen vor allem der symptomatischen Verbesserung.

Bei jüngeren Patienten oder in frühen Krankheitsstadien können lose Knorpelstücke entfernt, entzündetes Gewebe beseitigt und raue Gelenkflächen geglättet werden. Dadurch lässt sich eine vorübergehende Schmerzlinderung erzielen. Bei fortgeschrittener Arthrose mit direktem Knochenkontakt ist der Nutzen jedoch begrenzt, weshalb eine sorgfältige Patientenauswahl erforderlich ist.

Wann und wie wird eine Schulterprothese eingesetzt?

Wenn Physiotherapie, Medikamente und Injektionen keine ausreichende Wirkung mehr zeigen, der Patient nachts wegen der Schmerzen nicht schlafen kann und der Arm kaum noch benutzt werden kann, kommt eine Schulterprothese (Arthroplastik) infrage. Dabei werden die geschädigten Gelenkflächen durch Metall- und Polyethylenkomponenten ersetzt. Je nach Anatomie und Zustand der Muskulatur stehen verschiedene Prothesentypen zur Verfügung.

Zu den verwendeten Prothesen gehören:

  • Anatomische Totalendoprothese der Schulter
  • Inverse Schulterprothese
  • Hemiendoprothese der Schulter

Wie verläuft die Rehabilitation nach einer Schulterprothese?

Ebenso wichtig wie die Operation selbst ist die anschließende Rehabilitation. Bereits am Tag nach der Operation können die meisten Patienten aufstehen, essen und ihre täglichen Bedürfnisse selbstständig erledigen. Der Krankenhausaufenthalt beträgt in der Regel zwei bis drei Tage. Die vollständige Genesung erfolgt jedoch schrittweise.

Bei einer anatomischen Schulterprothese muss der während der Operation rekonstruierte Muskel in den ersten vier bis sechs Wochen geschont werden. Aktives Anheben des Arms oder starke Außenrotationen sind in dieser Phase zu vermeiden.

Nach einer inversen Schulterprothese müssen Bewegungen vermieden werden, die zu einer Luxation der Prothese führen könnten, beispielsweise das Zurückführen des Arms hinter den Körper.

Die Rehabilitation umfasst:

  • Passive Bewegungsübungen
  • Aktiv-assistierte Übungen
  • Kräftigungsübungen
  • Dehnübungen

Bei beiden Prothesentypen dauert die Physiotherapie etwa drei Monate. Die Rückkehr zu alltäglichen Aktivitäten, zum Autofahren und zum Heben leichter Lasten ist meist nach zwei bis drei Monaten möglich.

Patienten mit einer inversen Schulterprothese sollten dauerhaft auf das Heben sehr schwerer Lasten verzichten. Die Prothese ermöglicht alltägliche Aktivitäten wie Haare kämmen, Gegenstände aus einem Regal nehmen oder Essen, ist jedoch nicht für schwere körperliche Belastungen geeignet.

Häufig gestellte Fragen

Schulterarthrose äußert sich meist durch bewegungsabhängige Schulterschmerzen, Gelenksteifigkeit, Bewegungseinschränkungen, Knackgeräusche im Schultergelenk und Nachtschmerzen. Im fortgeschrittenen Stadium werden alltägliche Aktivitäten deutlich erschwert.
Hohes Alter, Schulterverletzungen, Gelenkverschleiß, rheumatische Erkrankungen und wiederholte Überlastungen können das Risiko einer Schulterarthrose erhöhen. Die Erkrankung tritt besonders häufig bei älteren Menschen auf.
Die körperliche Untersuchung bildet die Grundlage der Diagnostik. Zur Bestätigung der Diagnose und Beurteilung des Gelenkschadens werden Röntgenaufnahmen sowie bei Bedarf MRT oder Computertomographie eingesetzt.
Medikamente, Physiotherapie, Schulterübungen, Anpassungen der Alltagsaktivitäten und bei geeigneten Patienten intraartikuläre Injektionen können Schmerzen lindern. Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung und den individuellen Bedürfnissen des Patienten.
Regelmäßige Übungen unter Anleitung eines Arztes oder Physiotherapeuten können die Beweglichkeit erhalten, die Muskulatur stärken und Schmerzen lindern. Schmerzverstärkende Belastungen sollten jedoch vermieden werden.
Schulterarthrose ist eine chronische Erkrankung, die durch Knorpelverschleiß entsteht. Sie kann nicht vollständig geheilt werden, jedoch lassen sich die Beschwerden durch geeignete Behandlung, Bewegung und Anpassung des Lebensstils in den meisten Fällen deutlich reduzieren.
Eine Operation, beispielsweise eine Schulterprothese oder andere chirurgische Verfahren, kann bei starken Schmerzen, ausgeprägten Bewegungseinschränkungen und fehlendem Erfolg konservativer Behandlungen in Betracht gezogen werden. Die Entscheidung wird individuell getroffen.
Alltägliche Tätigkeiten wie Haare kämmen, Anziehen, das Greifen nach hohen Regalen oder das Heben schwerer Gegenstände können erschwert sein. Eine frühzeitige Behandlung und regelmäßige Übungen helfen, diese Einschränkungen zu verringern.
Ein gesundes Körpergewicht, regelmäßige Kräftigungsübungen für die Schultermuskulatur, das Vermeiden wiederholter Überlastungen sowie die rechtzeitige Behandlung von Schulterverletzungen tragen zum Erhalt der Gelenkgesundheit bei.
Anhaltende Schulterschmerzen, nächtliche Beschwerden, deutliche Bewegungseinschränkungen, Schwellungen oder plötzlicher Kraftverlust sollten durch einen Orthopäden abgeklärt werden.
Aktualisierungsdatum: 24. Juli 2026

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