Die nichtoperative Behandlung von Plattfüßen ist die biomechanische Korrektur der Pes-planus-Deformität, die durch das Absinken des inneren Fußgewölbes gekennzeichnet ist, mithilfe individuell angefertigter Einlagen, Kräftigungsübungen und regenerativmedizinischer Anwendungen, ohne dass ein chirurgischer Eingriff erforderlich ist. Dieses Behandlungsprotokoll bildet die erste Stufe des orthopädischen Ansatzes und zielt darauf ab, durch die Unterstützung des abgesunkenen medialen Fußgewölbes Schmerzen zu lindern, das Fortschreiten der Deformität zu stoppen und dauerhafte Gelenkschäden zu verhindern. Diese modernen, durch eine Ganganalyse unterstützten Methoden, die insbesondere bei flexiblen Plattfußformen angewendet werden, regulieren die Fußfunktionen neu und ermöglichen dem Patienten ein komfortables Leben, ohne ein Operationsrisiko eingehen zu müssen.
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Wie beeinflusst der Plattfuß die Körpermechanik und warum entsteht er?
Um den Plattfuß zu verstehen, müssen wir zunächst ein wenig über die meisterhaft konstruierte Struktur unserer Füße sprechen. Unsere Füße sind eine außergewöhnliche Struktur, die das gesamte Körpergewicht trägt, den Kontakt zum Boden ermöglicht und sowohl flexibel als auch bei Bedarf stabil werden kann. Der wichtigste Bestandteil dieser Struktur ist das an der Innenseite des Fußes gelegene, bogenförmige Gewölbe, das wir als „mediales Längsgewölbe“ bezeichnen. Dieses Gewölbe ist der natürliche Stoßdämpfer unseres Körpers, also unser Federungssystem. Bei jedem Schritt gibt das Gewölbe nach, nimmt die Belastung auf und wird gegen Ende des Schrittes wieder stabil, sodass es wie ein Hebel wirkt, der uns nach vorn bewegt.
Beim Plattfuß ist dieses lebenswichtige Gewölbe entweder gar nicht ausgebildet oder später abgesunken. Das Absinken des Gewölbes bedeutet nicht nur, dass die gesamte Fußsohle den Boden berührt. Es löst eine Kettenreaktion aus, die das gesamte Skelettsystem beeinflusst. Wenn das Gewölbe absinkt, verschiebt sich das Fersenbein nach außen und das Sprunggelenk knickt nach innen. Dieses Einknicken dreht das Schienbein nach innen und verändert dadurch den Winkel des Kniegelenks. Die Kettenreaktion reicht bis zur Hüfte und von dort bis zur Wirbelsäule. Deshalb stellen wir bei vielen Patienten, die mit anhaltenden Rückenschmerzen oder Knieproblemen in unsere Sprechstunde kommen, fest, dass die eigentliche Ursache in dieser mechanischen Störung der Fußsohle liegt. Ist das Fundament instabil, lassen sich Risse in den oberen Stockwerken des Gebäudes kaum vermeiden.
Welche Beschwerden können auf einen Plattfuß hinweisen?
Unsere Patienten suchen uns meist wegen Schmerzen auf, doch die Schmerzen müssen nicht immer direkt im Fuß auftreten. Da der Körper als Ganzes funktioniert, können sich die Beschwerden auf die Beine und den unteren Rücken ausbreiten. Besonders das gegen Ende des Tages zunehmende Ermüdungsgefühl entsteht durch die zusätzliche Arbeit, die die Muskeln leisten müssen, um die gestörte Mechanik auszugleichen. Bei Personen mit Verdacht auf Plattfuß lassen sich die häufigsten Beschwerden in bestimmten Gruppen zusammenfassen.
Zu diesen Beschwerden gehören:
- Fersenschmerzen
- Brennen an der Fußsohle
- Wadenkrämpfe
- Schnelle Ermüdung
- Gleichgewichtsstörungen
- Rückenschmerzen
- Schmerzen an der Kniescheibe
- Abnutzung der Schuhe an der Innenseite
Sollte ein Plattfuß bei Kindern behandelt werden?
Eine der größten Sorgen von Eltern ist die Beobachtung, dass ihre Kinder mit der gesamten Fußsohle „flach“ auftreten. Hier möchte ich jedoch eine wissenschaftliche Tatsache teilen, die beruhigend wirkt: Alle Babys werden mit Plattfüßen geboren. Das ist vollkommen normal. Die dicken Fettpolster an den Fußsohlen von Babys und die noch nicht verknöcherten Knorpelstrukturen verhindern, dass das Fußgewölbe sichtbar ist. Mit Beginn des Laufens und zunehmender Muskelkräftigung bildet sich dieses Gewölbe allmählich aus.
Der überwiegende Teil des Plattfußes bei Kindern gehört zum sogenannten „flexiblen“ Typ und ist vollkommen harmlos. Wenn das Fußgewölbe Ihres Kindes im Sitzen oder beim Zehenstand sichtbar wird und nur beim vollständigen Auftreten verschwindet, handelt es sich um einen flexiblen Plattfuß. Wenn das Kind keine Schmerzen hat, beim Laufen nicht hinter Gleichaltrigen zurückbleibt und nachts keine Schmerzen verspürt, ist in der Regel keine aggressive Behandlung erforderlich. Eine Beobachtung reicht aus. Wenn das Kind jedoch über „Beinschmerzen“ klagt, das Spielen vermeidet oder ständig getragen werden möchte, ist eine Behandlung notwendig. Es darf nicht vergessen werden, dass Einlagen den Fuß des Kindes nicht dauerhaft „korrigieren“ oder ein bleibendes Gewölbe erzeugen. Ihr Ziel besteht darin, die Fußstellung zu verbessern, damit sich das Kind schmerzfrei und ohne schnelle Ermüdung bewegen kann.
Warum entsteht bei Erwachsenen nachträglich ein Plattfuß?
Bei Erwachsenen unterscheidet sich das Krankheitsbild deutlich von dem bei Kindern. Häufig hören wir den Satz: „Mein Fuß war früher normal und ist erst später abgesunken.“ Dies bezeichnen wir als „erworbenen Plattfuß des Erwachsenen“. Dieser Zustand entsteht meist dadurch, dass sich die Tibialis-posterior-Sehne, die wichtigste Sehne zur Stabilisierung des inneren Fußgewölbes, mit der Zeit abnutzt, verlängert und ihre Funktion verliert.
Diese Sehne wird durch jahrelange Überlastung, ungeeignetes Schuhwerk, Gewichtszunahme oder altersbedingte Degeneration geschwächt. Wenn die Sehne ihre Funktion nicht mehr erfüllen kann, wird die Belastung des Gewölbes auf die Bänder übertragen. Wenn sich auch die Bänder mit der Zeit lockern, sinkt das Fußgewölbe ab und das Sprunggelenk knickt nach innen. Dieser Prozess beginnt meist einseitig. Unsere Patienten verspüren zunächst Schmerzen hinter dem inneren Knöchelvorsprung, den wir als Innenknöchel bezeichnen. Mit der Zeit verändert sich die Fußform und der Fuß beginnt nach außen abzuweichen. Es handelt sich um einen fortschreitenden Prozess, und eine frühzeitige Erkennung erhöht die Chance auf eine nichtoperative Behandlung erheblich.
Wie wird zwischen flexiblem und starrem Plattfuß unterschieden?
Die wichtigste Unterscheidung bei der Festlegung unserer Behandlungsstrategie besteht darin, ob die Deformität „flexibel“ oder „starr“ ist. Diese Unterscheidung bestimmt unmittelbar das Heilungspotenzial des Patienten und die anzuwendenden Methoden.
Beim flexiblen Plattfuß bleibt die Beweglichkeit der Fußgelenke erhalten. Bei der manuellen Untersuchung können wir dem Fuß eine Gewölbeform geben, oder beim Zehenstand dreht sich die Ferse nach innen und bildet ein natürliches Gewölbe. Diese Gruppe spricht am besten auf nichtoperative Behandlungen, Einlagen und Übungen an.
Beim starren Plattfuß ist die Situation anders. Durch angeborene Verbindungen zwischen den Fußknochen, sogenannte Koalitionen, durch rheumatische Erkrankungen oder fortgeschrittene Arthrose hat der Fuß seine Beweglichkeit verloren. Selbst wenn der Patient versucht, sich auf die Zehenspitzen zu stellen, verändert sich die Fußform nicht, es entsteht kein Gewölbe und der Zustand ist meist schmerzhaft. Bei starren Plattfüßen können Standard-Einlagen die Schmerzen manchmal verstärken. Deshalb können wesentlich spezifischere und gelegentlich auch operative Lösungen erforderlich sein. Für diese Unterscheidung sind eine klinische Untersuchung und Röntgenaufnahmen unerlässlich.
Welchen Unterschied machen individuell angefertigte Einlagen und eine Ganganalyse bei der Behandlung?
Früher wurde Patienten lediglich empfohlen, „orthopädische Schuhe zu tragen“, oder es wurden standardisierte Korkeinlagen verordnet. Die moderne Technologie hat diesen Bereich jedoch revolutioniert. Heute wissen wir, dass sich die Form des Fußes im statischen Stand vollständig von seiner Reaktion beim Gehen oder Laufen unterscheidet. Deshalb steht die „dynamische Ganganalyse“ im Mittelpunkt der Behandlung.
Bei dieser Analyse geht der Patient über eine spezielle Plattform mit Tausenden von Drucksensoren. Das Computersystem misst in jeder Phase des Schrittes, vom Fersenaufsatz bis zum Abstoß über die Zehen, millimetergenau, wie viel Belastung auf welchen Bereich des Fußes wirkt, wie stark der Fuß nach innen kippt und wie sich der Körperschwerpunkt verlagert. Diese Daten bilden gewissermaßen das „Rezept“ für die individuell angefertigte Einlage:
Anhand der gewonnenen Daten werden mit 3D-Druckern oder CNC-Maschinen Einlagen hergestellt, deren Festigkeit an das Gewicht und das Aktivitätsniveau des Patienten angepasst ist. Vorgefertigte Einlagen aus dem Handel bestehen meist aus weichen Materialien und bieten lediglich Komfort, können jedoch keine biomechanische Korrektur bewirken. Individuell angefertigte Einlagen hingegen bringen den Fuß gezielt in die richtige Position. Sie verhindern eine übermäßige Außenverschiebung der Ferse, stützen das abgesunkene Gewölbe und entlasten die Sehnen. Dadurch erhalten geschädigte Gewebe die Möglichkeit, sich zu erholen, und der Heilungsprozess beginnt. Sie können diese Einlagen mit einer Brille vergleichen: So wie eine Brille Ihre Augen nicht dauerhaft korrigiert, Ihnen aber beim Tragen klares Sehen ermöglicht, korrigiert die Einlage während der Nutzung Ihre Fußstellung und ermöglicht schmerzfreies Gehen.
Wie sollte das Schuhwerk bei Plattfüßen ausgewählt werden?
Selbst wenn Sie die beste und modernste Einlage der Welt anfertigen lassen, werden Sie kein Behandlungsergebnis erzielen, wenn Sie diese in einen ungeeigneten Schuh legen. Der Schuh ist das äußere Stützgerüst, das notwendig ist, damit die Einlage ihre Funktion erfüllen kann. Leider sind viele heute modische Schuhe, wie Stoffschuhe, Ballerinas oder Sportschuhe mit sehr weichen Sohlen, für Menschen mit Plattfüßen ungeeignet, da sie den Fuß nicht ausreichend stabilisieren und in Richtung der Deformität nachgeben.
Ein idealer Schuh sollte folgende Eigenschaften aufweisen:
- Feste Fersenkappe
- Schnürverschluss
- Breiter Zehenbereich
- Flexibler Vorfußbereich
- Herausnehmbare Innensohle
- Feste Zwischensohle
- Rutschfeste Außensohle
Wenn Sie den Fersenbereich des Schuhs zwischen Daumen und Zeigefinger zusammendrücken, sollte er nicht nach innen nachgeben. Dieser Bereich muss fest sein, damit er das Fersenbein stabilisiert und ein Abweichen nach außen verhindert. Wenn Sie den Schuh in die Hand nehmen und biegen, sollte er sich außerdem nur dort beugen, wo die Zehen abrollen, und nicht in der Mitte vollständig zusammenklappen.
Welche Übungen sind zur Kräftigung des Fußgewölbes wirksam?
Einlagen bieten Unterstützung von außen, doch für eine dauerhafte Verbesserung und Stabilisierung müssen wir die Muskeln kräftigen, die das natürliche Korsett des Fußes bilden. Ziel der Rehabilitation bei Plattfüßen ist es, inaktive und überdehnte Muskeln erneut zu aktivieren. Die wichtigste Übung in diesem Zusammenhang ist die sogenannte „Kurzer-Fuß-Übung“ (Short Foot).
Bei der Kurzer-Fuß-Übung versucht der Patient, den Fuß zu „verkürzen“ und das Gewölbe anzuheben, indem er ausschließlich die Muskeln der Fußsohle anspannt, ohne die Zehen zu krümmen. Diese Übung erfordert den Aufbau einer neuen Verbindung zwischen Gehirn und Fußmuskulatur. Sie ist anfangs schwierig, nach dem Erlernen jedoch sehr wirkungsvoll.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Verkürzung der hinteren Unterschenkelmuskulatur, also der Wade. Bei vielen Patienten mit Plattfuß ist die Achillessehne verkürzt. Diese Spannung zieht das Fersenbein nach oben und führt zum Absinken des Mittelfußes. Daher sind Dehnübungen ein unverzichtbarer Bestandteil der Behandlung.
Empfohlene Dehn- und Kräftigungsübungen sind:
- Wanddehnung
- Handtuchziehen
- Fersenheben
- Einbeinstand
- Gegenstände mit den Zehen aufnehmen
Wie tragen regenerative Behandlungsmethoden zum Heilungsverlauf bei?
Manchmal reichen mechanische Hilfsmittel wie Einlagen und Übungen nicht aus, um über Jahre entstandene Schäden zu reparieren. Besonders wenn chronische Degenerationen der Sehnen oder eine ausgeprägte Bandlockerung vorliegen, müssen die körpereigenen Heilungsmechanismen aktiviert werden. An diesem Punkt kommen Methoden wie die ESWT, also die Stoßwellentherapie, und die Prolotherapie zum Einsatz.
Bei der ESWT handelt es sich um hochenergetische Schallwellen, die von außen auf den Körper übertragen werden. Wenn diese Wellen das geschädigte Gewebe erreichen, erzeugen sie dort eine kontrollierte mikroskopische Verletzung. Der Körper erkennt dieses Signal als Problem und leitet Reparaturzellen sowie eine verstärkte Durchblutung in den betroffenen Bereich. Besonders bei Fersensporn und Schmerzen an Sehnenansätzen ist diese Methode sehr wirksam. Dass sie ohne Nadeln und Medikamente auskommt und nahezu keine Nebenwirkungen verursacht, ist ein großer Vorteil.
Bei hartnäckigeren Fällen kann eine Prolotherapie durchgeführt werden. Dabei werden spezielle Lösungen, meist auf Zuckerwasserbasis, an den Ansatzstellen geschwächter Bänder am Knochen injiziert. Diese Injektion löst eine vorübergehende Entzündungsreaktion aus. Dadurch wird die Kollagenproduktion des Körpers angeregt. Die neu gebildeten Kollagenfasern straffen und verdicken die gelockerten Bänder. Auf diese Weise erhält das statische Gleichgewicht des Fußes eine biologische „innere Stütze“. Diese Behandlungen können als letzte Möglichkeit vor einer Operation betrachtet werden und führen bei richtig ausgewählten Patienten zu sehr zufriedenstellenden Ergebnissen.
Warum sind Gewichtskontrolle und Veränderungen des Lebensstils so wichtig?
Das Thema Gewicht gehört zu den schwierigsten, aber auch zu den Punkten, bei denen wir im Gespräch mit unseren Patienten besonders realistisch sein müssen. Der Plattfuß ist ein biomechanisches Problem, das den Gesetzen der Physik folgt. Jedes zusätzliche Kilogramm Körpergewicht erhöht die Belastung des Fußes beim Gehen und Laufen um das Drei- bis Fünffache. Wenn Übergewicht besteht, können selbst die besten Behandlungen den schädigenden Stress auf Sehnen und Bänder nicht vollständig beseitigen.
Adipositas ist sowohl eine der häufigsten Ursachen des Plattfußes als auch einer der wichtigsten Gründe für ein Scheitern der Behandlung. Deshalb reicht es nicht aus, sich während der Therapie nur auf den Fuß zu konzentrieren. Es ist ein ganzheitlicher Ansatz erforderlich. Auch Faktoren wie der Stoffwechselzustand des Patienten und das Vorliegen von Diabetes beeinflussen die Qualität der Sehnen unmittelbar.
Zur Unterstützung der Behandlung sollten folgende Veränderungen vorgenommen werden:
- Gewichtsabnahme
- Entzündungshemmende Ernährung
- Schwimmen
- Radfahren
- Erholsamer Schlaf
- Rauchstopp
Sportarten wie Schwimmen und Radfahren sind für Patienten mit Plattfuß ideal, da sie die Beinmuskulatur kräftigen und beim Abnehmen helfen, ohne den Fuß stark zu belasten.
Wie lange dauert die Behandlung und wie hoch ist die Erfolgsrate?
Die nichtoperative Behandlung des Plattfußes ist kein Prozess, bei dem innerhalb einer Woche Ergebnisse erzielt werden können. Sie ist ein Marathon. Die Heilung des Gewebes und die biomechanische Anpassung benötigen Zeit. Wir erklären unseren Patienten in der Regel, dass eine erste Erleichterung innerhalb von 4 bis 6 Wochen einsetzt, für eine dauerhafte Verbesserung und Anpassung jedoch ein Zeitraum von 3 bis 6 Monaten erforderlich ist.
Während dieses Zeitraums ist die Mitarbeit des Patienten der entscheidendste Faktor. Bei Patienten, die ihre Einlagen regelmäßig tragen, ihre Übungen konsequent durchführen, auf geeignetes Schuhwerk achten und ihr Gewicht kontrollieren, ist die Erfolgsrate sehr hoch. Unser Ziel ist ein schmerzfreier, funktionsfähiger und gesunder Fuß.
Wenn die Schmerzen trotz einer konsequenten sechsmonatigen Behandlung fortbestehen, die Deformität weiter fortschreitet oder die Anzeichen einer Arthrose in den Fußgelenken zunehmen, ist der Zeitpunkt gekommen, operative Möglichkeiten zu besprechen. Es darf jedoch nicht vergessen werden, dass ein sehr großer Teil der Patienten durch moderne konservative Behandlungen, die zum richtigen Zeitpunkt und auf die richtige Weise angewendet werden, ohne Operation wieder gesund werden kann.
Häufig gestellte Fragen
Für wen ist die nichtoperative Behandlung von Plattfüßen geeignet?
Welche Methoden können bei der nichtoperativen Behandlung von Plattfüßen angewendet werden?
Wie wirksam sind Einlagen bei der nichtoperativen Behandlung von Plattfüßen?
Warum ist Physiotherapie bei der nichtoperativen Behandlung von Plattfüßen wichtig?
Wird die nichtoperative Behandlung von Plattfüßen bei Kindern und Erwachsenen unterschiedlich durchgeführt?
Wann zeigt die nichtoperative Behandlung von Plattfüßen ihre Wirkung?
Worauf sollte während der nichtoperativen Behandlung von Plattfüßen geachtet werden?
In welchen Fällen kann die nichtoperative Behandlung von Plattfüßen unzureichend sein?
Kann die nichtoperative Behandlung von Plattfüßen Knie- und Rückenschmerzen lindern?
Wann sollte für die nichtoperative Behandlung von Plattfüßen ein Orthopäde aufgesucht werden?

Prof. Dr. Murat Demirel, 1974 yılında Ankara’da doğmuş, 1998 yılında Ankara Üniversitesi Tıp Fakültesi’nden mezun olmuştur. Aynı yıl Ankara Numune Eğitim ve Araştırma Hastanesi 1. Ortopedi ve Travmatoloji Kliniği’nde uzmanlık eğitimine başlamış ve 2004 yılında Ortopedi ve Travmatoloji Uzmanı unvanını almıştır. Uzmanlık sonrası dönemde kas-iskelet sistemi hastalıklarının cerrahi ve konservatif tedavilerine odaklanmış, yenilikçi ortopedik yaklaşımları klinik pratiğine entegre etmiştir.
Omuz, diz, kalça ve ayak bileği eklemlerine yönelik ileri düzey cerrahi uygulamalarda uzmanlaşan Prof. Dr. Demirel; omuz artroskopisi, diz protezi, robotik cerrahi, kök hücre tedavisi ve PRP uygulamaları konularında deneyim sahibidir. Güncel ortopedi pratiğinde fonksiyonel sonuçları artıran minimal invaziv ve biyolojik tedavi yöntemlerini önceliklendirmektedir.
Halen Ankara’daki özel kliniğinde ortopedi ve travmatoloji alanında hasta kabul eden Prof. Dr. Murat Demirel, ileri görüntüleme teknolojileri ve multidisipliner yaklaşımla kişiye özel tedavi planları oluşturmaktadır. Cerrahi ve rejeneratif ortopediyi birleştiren vizyoner yaklaşımıyla, hareket sistemi hastalıklarının tedavisinde yaşam kalitesini merkeze alan modern çözümler sunmaktadır.

