Knieendoprothesen-Revision ist der Austausch einer zuvor eingesetzten Knieprothese aufgrund von Lockerung, Verschleiß oder Komplikationen. Dieser Eingriff erfordert eine sorgfältige Beurteilung, um die Gelenkfunktion wiederherzustellen und eine dauerhafte Stabilität zu gewährleisten.
Zu den Symptomen einer Knieprothesen-Revision gehören zunehmende Knieschmerzen, Bewegungseinschränkungen, ein Lockerungsgefühl der Prothese sowie wiederkehrende Schwellungen. Die klinische Untersuchung und eine detaillierte Bildgebung ermöglichen die genaue Identifikation der problematischen Prothesenkomponente.
Die Diagnostik der Knieendoprothesen-Revision basiert hauptsächlich auf Röntgenaufnahmen und CT-Analysen zur Beurteilung der Prothesenposition, des Knochenverlustes und möglicher Infektionszeichen. Laboruntersuchungen unterstützen die Differenzialdiagnose einer Infektion.
Revisionsoperation einer Knieprothese umfasst die Entfernung des beschädigten Implantats, den Wiederaufbau des Knochenlagers und die Auswahl einer geeigneten Prothese. Die postoperative Rehabilitation zielt darauf ab, den Bewegungsumfang des Gelenks und die funktionelle Erholung sicher zu verbessern.
| Wissenswertes | Information |
| Definition | Die Knieendoprothesen-Revision ist der Austausch einer zuvor eingesetzten Knieprothese durch eine neue Prothese aus unterschiedlichen Gründen. Im Vergleich zur primären (ersten) Knieprothesenoperation ist sie technisch deutlich anspruchsvoller. |
| Indikationen | Die häufigsten Ursachen sind Prothesenlockerung und Protheseninfektion. Weitere Gründe sind mechanischer Verschleiß, Instabilität, Achsfehlstellungen des Knies, Frakturen, Materialermüdung und Bandinsuffizienz. |
| Ziel | Schmerzlinderung, Wiederherstellung der Kniefunktion, Verbesserung der Gehfähigkeit und Steigerung der Lebensqualität. |
| Planungsphase | Klinische Untersuchung, Röntgen und weiterführende Bildgebung (CT/MRT), Infektionsdiagnostik (Blutuntersuchungen, Analyse der Gelenkflüssigkeit) sowie Beurteilung des Zustands der Prothesenkomponenten. |
| Vorbereitung vor der Operation | Kontrolle einer bestehenden Infektion, geeignete Antibiotikatherapie, Optimierung des Ernährungs- und Stoffwechselzustands, Aufklärung des Patienten und Vorbereitung auf die Operation. |
| Operationsmethoden | Einzeitige Revision (Austausch der Prothese in derselben Operation) oder zweizeitige Revision (Entfernung der infizierten Prothese, Einlage eines temporären Spacers und Implantation einer neuen Prothese nach Ausheilung der Infektion). |
| Verwendete Prothesen | Revisionsprothesen sind größer, modular aufgebaut und verfügen über längere Schäfte. Zum Ausgleich von Knochendefekten können spezielle Implantate und Knochentransplantate eingesetzt werden. |
| Operative Herausforderungen | Knochenverlust, geschädigte Bandstrukturen, Narben früherer Operationen und das Vorliegen einer Infektion machen den Eingriff komplexer. |
| Operationsdauer | Länger als bei einer primären Knieprothese; durchschnittlich 2–4 Stunden. |
| Krankenhausaufenthalt | Im Durchschnitt 5–10 Tage. Bei Infektionen oder Komplikationen kann sich dieser Zeitraum verlängern. |
| Heilungsverlauf | Physiotherapie und Rehabilitation müssen im Vergleich zur primären Operation sorgfältiger und über einen längeren Zeitraum geplant werden. Die Gehfähigkeit und der Bewegungsumfang des Knies verbessern sich schrittweise. |
| Komplikationen | Infektion, Blutung, Gefäß- und Nervenverletzungen, Thrombose (tiefe Venenthrombose), Lockerung, Bewegungseinschränkung und erneuter Revisionsbedarf. |
| Physiotherapie | Beginnt früh nach der Operation. Ziel ist es, den Bewegungsumfang des Gelenks zu erhalten, die Muskulatur zu stärken und die Funktion wiederherzustellen. |
| Nachsorge und Kontrolle | Die Stabilität der Prothese wird durch klinische Untersuchungen und Röntgenkontrollen beurteilt. Eine regelmäßige Nachsorge hinsichtlich Infektionszeichen und mechanischer Komplikationen ist erforderlich. |
| Prognose | Nach einer erfolgreichen Revisionsoperation nehmen die Schmerzen bei den meisten Patienten ab und die Funktion verbessert sich deutlich. Die Erfolgsquote ist jedoch geringer als bei einer primären Knieprothese. |
Yazı İçeriği
Was ist eine Knieendoprothesen-Revision?
Die Knieendoprothesen-Revision ist der Austausch oder die Rekonstruktion einer bereits eingesetzten Knieprothese aus verschiedenen Gründen. Sie wird bei Prothesenlockerung, Infektion, Verschleiß oder mechanischen Problemen durchgeführt. Dieser chirurgische Eingriff ist komplexer als die Erstoperation und erfordert eine sorgfältige Planung sowie große Erfahrung. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern, die Kniefunktion wiederherzustellen und die Lebensqualität des Patienten zu verbessern.
Warum unterscheidet sich eine Knieendoprothesen-Revision von Ihrer ersten Operation?
Die häufigste Frage, die mir Patienten in der Sprechstunde stellen, ist, worin sich diese Operation von der ersten unterscheidet. Die erstmalige Implantation einer Knieprothese betrachten wir Ärzte in der Regel als eine Art „Oberflächenersatz“. Wenn der Knorpel Ihres ursprünglichen Kniegelenks verschlissen ist, entfernen wir lediglich die geschädigten Gelenkflächen und ersetzen sie durch Metallkomponenten. Ihr Knochenvorrat ist in der Regel noch gut erhalten, die Bänder sind intakt und die Anatomie des Gelenks ist unverändert. Es handelt sich um einen standardisierten Eingriff mit gut vorhersehbaren Ergebnissen.
Die Revisionsoperation hingegen ist eine völlig andere Herausforderung. Hier geht es nicht mehr um einen Oberflächenersatz, sondern um einen vollständigen Wiederaufbau. Wenn wir das Knie öffnen, treffen wir nicht mehr auf die ursprüngliche Anatomie, sondern auf ein bereits operiertes Gelenk mit Narbengewebe und einer alten Prothese, die entfernt werden muss. Trotz größter Sorgfalt lässt sich beim Entfernen der alten Prothese ein gewisser Knochenverlust nicht vollständig vermeiden. Zusätzlich muss der verbliebene Knochenzement mit höchster Präzision entfernt werden.
Aus diesem Grund dauert eine Revisionsoperation länger als die erste Operation, erfordert eine deutlich umfangreichere präoperative Planung und macht den Einsatz spezieller, kostenintensiver Implantate erforderlich. Während primäre Knieprothesen häufig eine Lebensdauer von 20 bis 25 Jahren erreichen, kann diese bei Revisionsprothesen je nach Gewebequalität etwas kürzer sein. Eine Revisionsoperation bedeutet daher nicht nur den Austausch einzelner Komponenten, sondern den vollständigen biomechanischen Neuaufbau des Kniegelenks.
Warum wird eine Knieendoprothesen-Revision notwendig?
Das Verständnis der Ursache eines Prothesenversagens ist entscheidend für den Behandlungserfolg. Niemand möchte eine funktionierende Prothese ohne Grund austauschen. Die Gründe für eine Revision lassen sich grundsätzlich in biologische und mechanische Ursachen unterteilen. Manchmal lockert sich die Verbindung zwischen Prothese und Knochen im Laufe der Zeit, obwohl der Körper die Prothese nicht abstößt. In anderen Fällen treten unerwünschte Komplikationen wie Infektionen auf.
Auf Grundlage meiner klinischen Erfahrung und aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse gehören folgende Ursachen zu den häufigsten Gründen für ein Prothesenversagen. Jede einzelne erfordert eine unterschiedliche chirurgische Strategie.
Die wichtigsten Ursachen für eine Revisionsoperation sind:
- Infektion
- Mechanische Lockerung
- Polyethylenverschleiß
- Instabilität
- Gelenksteife
- Periprothetische Frakturen
- Osteolyse
Von diesen Ursachen ist insbesondere die Infektion der häufigste Grund für eine frühe Revision. Mechanische Lockerung und Verschleiß treten dagegen meist erst viele Jahre nach der Implantation auf. Unter Instabilität versteht man das Nachlassen der Bandstabilität, wodurch Patienten beim Gehen das Gefühl haben, das Knie „gebe nach“ oder „rutsche weg“. Dieses Empfinden kann selbst bei einer intakten Prothese das sichere Gehen unmöglich machen und eine operative Korrektur erforderlich machen.
Welche Patienten haben ein erhöhtes Risiko für eine Knieendoprothesen-Revision?
Jeder Patient hat seine eigene Geschichte, dennoch wissen wir, dass bestimmte Patientengruppen ein höheres Risiko für ein Prothesenversagen aufweisen. Die Kenntnis dieser Risikofaktoren hilft uns, präoperative Maßnahmen gezielt zu verstärken und realistische Erwartungen zu vermitteln. Paradoxerweise gehören jüngere Patienten zu einer Risikogruppe. Sie sind meist aktiver, belasten ihre Prothese stärker und verursachen dadurch schneller mechanischen Verschleiß und Lockerungen. Während eine Prothese bei älteren Patienten oft lebenslang hält, kann bei jungen, sportlich aktiven Menschen bereits nach 10 bis 15 Jahren eine Revision erforderlich werden.
Auch starkes Übergewicht (Adipositas) stellt einen bedeutenden Risikofaktor dar. Bei jedem Schritt wirkt ein Vielfaches des Körpergewichts auf das Knie. Dieses zusätzliche Gewicht belastet dauerhaft die Verbindung zwischen Prothese und Knochen und beschleunigt Lockerungsprozesse. Gleichzeitig erhöht Adipositas das Risiko für Wundheilungsstörungen und Infektionen.
Auch mehrere vorausgegangene Operationen am gleichen Knie erhöhen das Risiko. Jeder Eingriff beeinträchtigt die lokale Durchblutung und Gewebequalität. Rauchen und systemische Erkrankungen wie Diabetes wirken sich ebenfalls negativ auf die Knochenqualität und die Wundheilung aus.
Wie wird vor einer Knieendoprothesen-Revision eine Infektion diagnostiziert?
Infektionen gehören zu den schwerwiegendsten Komplikationen und werden von uns besonders ernst genommen. Liegt einer Prothesenlockerung eine Infektion zugrunde, reicht ein einfacher Austausch der Implantatkomponenten nicht aus. Es muss eine wesentlich umfassendere chirurgische Sanierung erfolgen. Deshalb lautet bei jedem Patienten mit geplanter Revision zunächst die entscheidende Frage: „Liegt möglicherweise eine Infektion vor?“
Die Diagnosestellung ist nicht immer einfach. Manche Patienten haben weder Fieber noch eine deutliche Rötung des Knies und klagen lediglich über leichte Schmerzen. Solche schleichenden Infektionen erfordern eine sorgfältige diagnostische Vorgehensweise. Kein einzelner Test liefert hundertprozentige Sicherheit, weshalb mehrere Untersuchungen kombiniert werden.
Zur Diagnostik gehören insbesondere:
- CRP-Bestimmung im Blut
- Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG)
- Analyse der Gelenkflüssigkeit
- Kultur der Gelenkflüssigkeit
- Alpha-Defensin-Test
- Leukozytenmarkierte Szintigraphie
- Knochenszintigraphie
- Blutkulturen
Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden wie die Teile eines Puzzles zusammengeführt. Sind die Entzündungswerte erhöht und zeigt die Gelenkflüssigkeit eine erhöhte Zahl weißer Blutkörperchen, gilt die Diagnose einer Protheseninfektion als gesichert. In diesem Fall erfolgt in der Regel eine zweizeitige Revisionsstrategie. Sind die Untersuchungen unauffällig, wird von einem mechanischen Problem ausgegangen und eine einzeitige Revision geplant.
Wie werden Knochen- und Bandverhältnisse vor der Operation beurteilt?
Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Revisionsoperation liegt in einer sorgfältigen präoperativen Planung. Bereits vor dem Eingriff müssen wir möglichst genau wissen, welche Situation uns im Operationssaal erwartet. Neben Röntgenaufnahmen nutzen wir dafür auch moderne Bildgebungsverfahren wie die Computertomographie (CT). Dabei beurteilen wir insbesondere zwei Aspekte: das Ausmaß des Knochenverlustes und den Zustand der Bandstrukturen.
Der Knochenverlust stellt häufig die größte technische Herausforderung dar. Lockert sich die Prothese, führt ihre Bewegung über Jahre hinweg zu einem allmählichen Abbau des umgebenden Knochens. Dieses Ausmaß klassifizieren wir mit dem sogenannten AORI-System. Bei geringem Knochenverlust gestaltet sich die Versorgung vergleichsweise einfach. Bestehen jedoch größere Defekte, muss bereits vor der Operation entschieden werden, wie diese aufgefüllt und stabilisiert werden können.
Ebenso wichtig ist die Beurteilung der Bänder. Die Seitenbänder sorgen für die Stabilität des Kniegelenks. Sind sie erhalten, können weniger komplexe Revisionsprothesen verwendet werden. In vielen Revisionsfällen sind die Bänder jedoch geschädigt oder insuffizient. Dann müssen spezielle, stärker gekoppelte Prothesensysteme eingesetzt werden, die die Funktion der Bänder übernehmen. Diese präoperative Einschätzung ist entscheidend für ein stabiles Knie nach der Operation.
Welche speziellen Implantate werden bei einer Knieendoprothesen-Revision verwendet?
Die bei einer Revision verwendeten Implantate unterscheiden sich deutlich von Standardprothesen. Es handelt sich um hochentwickelte modulare Systeme, die während der Operation individuell an die anatomischen Gegebenheiten angepasst werden können. Während Standardprothesen hauptsächlich die Gelenkoberflächen ersetzen, verfügen Revisionsprothesen über zusätzliche Komponenten, die tief im Knochen verankert werden und die Belastung optimal verteilen.
Unser Ziel ist es stets, die am wenigsten einschränkende Prothese einzusetzen. Je größer jedoch der Knochenverlust oder die Bandinsuffizienz ist, desto komplexer muss das verwendete Implantatsystem sein.
Zu den häufig verwendeten Spezialkomponenten gehören:
- Lange Schäfte
- Metall-Augmente
- Poröse Metallkonen
- Poröse Metallhülsen
- Kondylär gekoppelte Prothesen
- Scharnierprothesen
- Offset-Adapter
Lange Schäfte übertragen beispielsweise die Belastung von geschädigten Gelenkflächen auf stabilere Bereiche des Oberschenkel- oder Schienbeinknochens. Poröse Metallkonen bestehen meist aus Titan oder Tantal und füllen größere Knochendefekte aus. Mit der Zeit wächst der Knochen in ihre poröse Struktur ein und sorgt für eine stabile Verankerung. In besonders komplexen Fällen kommen Scharnierprothesen zum Einsatz, deren integrierter Gelenkmechanismus die Stabilität unabhängig von den Bändern gewährleistet.
Wie verläuft die Entfernung der alten Prothese und die Vorbereitung?
Der technisch anspruchsvollste Teil der Operation ist die Entfernung der alten Prothese. Ziel ist es, den bereits reduzierten Knochenbestand möglichst vollständig zu erhalten und gleichzeitig sämtliche alten Implantate und Zementreste zu entfernen. Manchmal ist die Prothese bereits gelockert und lässt sich leicht entfernen, in anderen Fällen haftet sie noch fest am Knochen.
Dabei kommen feine Mikrosägen und spezielle Meißel zum Einsatz. Geduld und höchste Präzision sind erforderlich, um zusätzliche Knochenverletzungen zu vermeiden. Besonders das Entfernen langschaftiger Implantate erfordert ein äußerst kontrolliertes Vorgehen. Anschließend werden verbliebene Zementreste und abgestorbenes Gewebe sorgfältig entfernt. Dadurch entsteht die Grundlage für die sichere Implantation der neuen Prothese.
Besteht eine Verkürzung der Patellasehne oder ist das Knie sehr steif, kann eine sogenannte Tuberositas-tibiae-Osteotomie erforderlich sein. Dabei wird der knöcherne Ansatz der Patellasehne kontrolliert gelöst, um einen besseren Zugang zum Gelenk zu ermöglichen. Nach Abschluss der Operation wird dieses Knochenfragment wieder mit Schrauben fixiert.
Wie erfolgt die zweizeitige Behandlung bei einer Infektion?
Ist eine Infektion der Grund für die Revision, verändert sich die gesamte Behandlungsstrategie. Das Einsetzen einer neuen Prothese in ein infiziertes Gelenk würde fast zwangsläufig zu einer erneuten Infektion führen. Deshalb gilt die zweizeitige Revision als Goldstandard. Dieser Behandlungsweg erfordert Geduld und verläuft über mehrere Monate.
Im ersten Schritt werden die infizierte Prothese sowie sämtliches entzündetes Gewebe entfernt. Anschließend erfolgt eine gründliche Reinigung des Gelenks. Das Knie bleibt jedoch nicht leer, sondern es wird ein antibiotikahaltiger Spacer eingesetzt. Dieser erhält die Gelenkform und gibt gleichzeitig lokal hohe Antibiotikamengen ab. Anschließend erhält der Patient über mehrere Wochen – meist etwa sechs Wochen – eine gezielte antibiotische Therapie.
Erst wenn sämtliche Laborwerte unauffällig sind und klinisch keine Hinweise auf eine Infektion mehr bestehen, erfolgt der zweite Eingriff. Dabei wird der Spacer entfernt und die endgültige Revisionsprothese implantiert. Dieses Verfahren bietet die höchste Sicherheit hinsichtlich einer dauerhaften Infektionssanierung.
Wie verläuft die Heilung nach der Operation und welche Risiken bestehen?
Nach einer Revisionsoperation verläuft die Genesung meist langsamer als nach der ersten Knieprothesenoperation – das ist völlig normal. In den ersten Tagen steht eine wirksame Schmerztherapie im Vordergrund, da geringere Schmerzen eine frühere Mobilisation ermöglichen. Bereits am Tag nach der Operation beginnen Patienten unter Anleitung der Physiotherapie mit den ersten Gehübungen.
Ziel der Rehabilitation ist es, einen Bewegungsumfang von mindestens 90 bis 100 Grad zu erreichen und die Muskelkraft wieder aufzubauen. Wurden während der Operation größere Knochenaufbauten oder poröse Metallkonen verwendet, kann es notwendig sein, das operierte Bein für vier bis sechs Wochen nur eingeschränkt zu belasten. In dieser Zeit werden häufig Unterarmgehstützen oder ein Rollator verwendet.
Wie jede Operation birgt auch eine Revision Risiken. Durch blutverdünnende Medikamente und Kompressionsstrümpfe versuchen wir, Komplikationen wie Thrombosen möglichst zu verhindern.
Zu den möglichen Komplikationen nach einer Revisionsoperation gehören:
- Tiefe Venenthrombose
- Wiederauftreten einer Infektion
- Lockerung des Implantats
- Probleme der Kniescheibe
- Nervenverletzungen
- Bewegungseinschränkungen
Häufig gestellte Fragen
Wann ist eine Knieendoprothesen-Revision erforderlich?
Welche Untersuchungen werden vor einer Knieendoprothesen-Revision durchgeführt?
Wie wird eine Knieendoprothesen-Revision durchgeführt?
Ist eine Knieendoprothesen-Revision schwieriger als die erste Knieprothesenoperation?
Wie lange dauert die Genesung nach einer Knieendoprothesen-Revision?
Warum ist Physiotherapie nach einer Knieendoprothesen-Revision wichtig?
Wie kann das Infektionsrisiko nach einer Knieendoprothesen-Revision verringert werden?
Wie lange kann eine Revisionsprothese im Knie halten?
Wann kann nach einer Knieendoprothesen-Revision wieder gegangen werden?
Welche Beschwerden nach einer Knieendoprothesen-Revision erfordern eine sofortige ärztliche Abklärung?

Prof. Dr. Murat Demirel, 1974 yılında Ankara’da doğmuş, 1998 yılında Ankara Üniversitesi Tıp Fakültesi’nden mezun olmuştur. Aynı yıl Ankara Numune Eğitim ve Araştırma Hastanesi 1. Ortopedi ve Travmatoloji Kliniği’nde uzmanlık eğitimine başlamış ve 2004 yılında Ortopedi ve Travmatoloji Uzmanı unvanını almıştır. Uzmanlık sonrası dönemde kas-iskelet sistemi hastalıklarının cerrahi ve konservatif tedavilerine odaklanmış, yenilikçi ortopedik yaklaşımları klinik pratiğine entegre etmiştir.
Omuz, diz, kalça ve ayak bileği eklemlerine yönelik ileri düzey cerrahi uygulamalarda uzmanlaşan Prof. Dr. Demirel; omuz artroskopisi, diz protezi, robotik cerrahi, kök hücre tedavisi ve PRP uygulamaları konularında deneyim sahibidir. Güncel ortopedi pratiğinde fonksiyonel sonuçları artıran minimal invaziv ve biyolojik tedavi yöntemlerini önceliklendirmektedir.
Halen Ankara’daki özel kliniğinde ortopedi ve travmatoloji alanında hasta kabul eden Prof. Dr. Murat Demirel, ileri görüntüleme teknolojileri ve multidisipliner yaklaşımla kişiye özel tedavi planları oluşturmaktadır. Cerrahi ve rejeneratif ortopediyi birleştiren vizyoner yaklaşımıyla, hareket sistemi hastalıklarının tedavisinde yaşam kalitesini merkeze alan modern çözümler sunmaktadır.

